16.07.2020

„Wenn schon Masken – dann bitte bunt!“


Eine Auswahl der bunten Mund-Nase-Masken aus Ouagadougou
Kadi - eine der fleißigen Schneiderinnen
Die Mann- und Frauschaft der Maskenschneiderei als Models mit ihren Produkten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wenn wir schon Masken tragen, dann sollten sie bunt sein. Unsere Masken aus Burkina Faso sind afrikanisch bunt und gleichzeitig einfarbig (weil beidseitig verwendbar). Sie sind mit Liebe und viel Freude genäht Gleichzeitig unterstützt der Kauf jeder Maske eine kleine Werkstatt in Ouagadougou, die aus einem Sozialprojekt für Frauen entstanden ist,“ so der Vorsitzende des Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo Rüdeger Schlaga.
Auch wenn Burkina Faso noch nicht so hart von Covid-19 betroffen ist, sei das kein Grund sich zufrieden zurückzulehnen. Zwar wurden bisher offiziell lediglich 1083 Infektionen registriert und „nur“ 53 Menschen sind bisher daran gestorben (Stand: 16.7.2020). Doch angesichts der stark steigenden Fallzahlen in Afrika sei zu befürchten, dass die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent erst am Anfang der Pandemie stehen. Die Behörden haben bisher frühzeitig und entschlossen gehandelt. „Gleichwohl ist angesichts der wirtschaftlichen Not, sogar Lebensmittelknappheit, weiterhin dringender Handlungsbedarf gegeben,“ berichtet Schlaga. Der Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo unterstütze bereits ein Projekt ihres Projektpartners in Tenkodogo, der katholischen Entwicklungsorganisation OCADES, um die Dorfbevölkerung über die Krankheit zu informieren und für Präventionsmaßnahmen zu sensibilisieren.
„Doch was den Menschen zusätzlich immer mehr zu schaffen macht, sind die drastisch gestiegenen Lebensmittelpreise, weil nichts ins Land kommt und selbst Hilfslieferungen bleiben wegen der nach wie vor beschränkten Transportmöglichkeiten aus,“ schildert Schlaga die Situation vor Ort. "Hunger und Unterernährung wird zunehmend ein Problem gerade für Frauen und Kinder."
Der Freundeskreis habe deshalb bereits 2000 Euro zum Ankauf von Reis und Mais überwiesen, um den Ärmsten der Armen in den Dörfern zu helfen.
Wer eine der bunten Mund-Nase-Masken kaufen möchte oder auch mit einer Spenden helfen möchte –  Infos dazu über: vorstand@fht-online.de oder 0176- -97601126. Informationen über die Lage in Burkina Faso und Tenkodogo bezüglich der Corona-Pandemie finden Sie hier!


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