22.12.2021

„Das Jahr 2021 war doch ein erfolgreiches Jahr!“

Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo zieht positive Bilanz seiner Arbeit.
Erfolgreiche Trinkwasserbohrung
Die Probebohrung war gleich erfolgreich: Es gibt genug gutes Trinkwasser für die Krankenstation.
Junge Frauen werden zu Gesundheitspersonal ausgebildet
Junge Frauen werden für ihre Arbeit in den Krankenstationen Tenkodogos ausgebildet.
So sieht die Apotheke der neuen Krankenstation aus.
So wird die Apotheke der neuen Krankenstation in Zano/Tenkodogo eingerichtet und ausgestattet.

„Trotz der allgemein schwierigen Situation können wir mit dem Ergebnis unserer Arbeit im zu Ende gehenden Jahr zufrieden sein“, berichtet der Vorsitzende des Freundeskreises Hofheim-Tenkodogo in seiner Bilanz an die Mitglieder des Vereins. Das gelte sowohl für die verschiedenen Verkaufsaktionen, die über das Jahr organisierten werden konnten. „Dabei haben wir intensiver als bisher die Möglichkeiten des Online-Vertriebs des direkt aus Burkina Faso beschafften Kunstgewerbes genutzt“, erklärt Schlaga. Somit habe man dazu beigetragen, dass unsere Partner in Ouagadougou als auch Tenkodogo in der extrem schwierigen wirtschaftlichen Lage des Landes bestehen konnten. „Es gelang uns nicht nur Arbeitsplätze zu erhalten, was an sich schon wichtig wäre. Wir haben vielmehr eine mehrfache win-win-Situation erleben dürfen“, erklärt der Vorsitzende des Freundeskreises recht stolz.  „Die Betriebe arbeiten weiter. Wir haben mit den Produkten Kunstgewerbe, Textilien und zuletzt Karité-Seifen Werbung für Burkina machen können und mit den Einnahmen nicht zuletzt unser Projekt Krankenstation in Zano realisieren können.“
Zufrieden zeigt sich der Freundeskreis insbesondere darüber, dass in den letzten Monaten wichtige Schritte für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Bezirk Zano gegangen werden konnten: „Besonders wichtig ist dabei die Zusage des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu nennen, das Projekt nach einem langen und komplizierten Antragsverfahren mit 84.000 Euro zu fördern,“ erläutert der Schatzmeister des Freundeskreises Andreas Grimm. Die erste Überweisung sei inzwischen in Tenkodogo angekommen. Dazu kämen noch weitere erhebliche Finanzierungsanstrengungen des Vereins. „Sie belaufen sich bisher auf über 16.000 Euro für die Krankenstation und weitere 12.000 Euro für den benötigten Trinkwasserbrunnen für die Station.“ Dies seien schon beträchtliche Summen für den Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo, betont Grimm. „Deshalb sind die Verkäufe so wichtig, dazu die Einnahmen, die bei Einsätzen am Weinstand des Vereinsrings Hofheim im Laufe des Sommers erzielt werden konnten.“
Natürlich wäre all das nicht leistbar ohne die auch finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Freundeskreises und seiner vielen Freunde und Förderer. „Wir erhoffen und wünschen, dass wir auch im kommenden Jahr darauf bauen können“, hebt der Vorsitzende Rüdeger Schlaga hervor. „Zukünftige Projekte haben wir bereits im Herbst mit unserem Projektpartner OCADES aus Anlass des Besuches des Generalssekretärs Abbé Mathieu in Hofheim angesprochen.“ Zu nennen seien eine eigene Geburtshilfeabteilung für die Krankenstation, die Solarausstattung für die Schule in Goursampa und weitere Aufklärungskampagnen zu Fragen der Gesundheit, Hygiene und Familienplanung in der Region. Jede Unterstützung sei daher willkommen. „Wir rufen deshalb auch dieses Jahr wieder auf: Kauft bei uns das tolle Kunstgewerbeaus Burkina Faso ein; spendet für unsere Projekte In Tenkodogo; besucht unsere Internetseite und abonniert unseren Facebook-Auftritt“, betont Schlaga abschließend.

 


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Gute Nachricht: Viel und gutes Wasser gefunden

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